Protokoll 2

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Über den Verein IMAGO91 wurden im Sozialamt der Stadt Frankfurt (Oder) Protokolle erstellt, die offensichtlich das Ziel hatten, dem Verein und mir, als Vorsitzenden, persönlich erheblich zu schaden. Einige von ihnen liegen uns inzwischen vor. Entstanden sind sie in einer Manier, die uns allen noch in guter Erinnerung ist.

Statt mich, als Projektleiter, bei bestehenden Problemen, zur Klärung hinzu zuziehen, wurde versucht, gegen den Träger des Hauses in der Dofstrasse 29, IMAGO 91 e.V., Material zu erstellen, dass im günstigsten Falle, den Verursachern, Gründe für dessen Vernichtung geliefert hätte.

Dabei schreckte man auch nicht vor handfesten Lügen zurück, wie dieses Protokoll der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Amt für Öffentliche Ordnung, Abt. Allgemeine Ordnungsangelegen- heiten – Wohnaufsicht anschaulich beweist.

Protokoll der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), das den Titel “Machwerk” verdient (Das komplette Protokoll)

Originalprotokoll der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Amt für Öffentliche Ordnung, Abt. Allgemeine Ordnungsangelegenheiten – Wohnausicht – Befragender und Protokollführer Herr Heinrich (lesen)
 

Wie falsche Protokolle der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) einen sozialen Verein vernichten sollten (1)

“Herr Räbiger bewohnte in einen Zeitraum von 1994 bis 1997 ein Zimmer in Hohenwalde, Dorfstr. 29 im Rahmen des Projektes „betreutes Wohnen – Weißes Haus“.

Das Zimmer im DG (Nr.3.3 entspr. Lagesizze), dass er sich mit noch einen anderen

Bewohner teilen musste, war ca. 1,50 m breit und ca. 4 m lang.” (Richtigstellung)

 

Wie falsche Protokolle der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) einen sozialen Verein vernichten sollten (2)

“Herr Räbiger hatte ein monatliches Einkommen von ca. 800 bis 900 DM

(Arbeitslosengeld und Witwenrente). Das Geld wurde vom Arbeitsamt und Rententräger auf sein Konto überwiesen (war in etwa Null). Herr Räbiger musste wie alle anderen Bewohner seine Kontokarte an Herrn

Krüger abgeben und zusätzlich mit der Bank eine Vereinbarung zur

Übertragung der Verfügungsberechtigung an Herrn Krüger unterzeichnen.Herr Räbiger hatte somit in der ganzen Zeit seines Aufenthaltes, keine Verfügungsgewalt über sein Konto und auch keine Möglichkeit mehr die

Kontobewegungen zu sichten. Der Kontostand wie nach Beendigung des

Mietverhältnisses im Jahr 1997 keinerlei Guthaben auf.

Herr Räbiger informierte auch darüber, dass Herr Krüger über alle Bewohner eine solche Verfügungsberechtigung über die jeweiligen Konten erlangte, andernfalls wurden Interessenten für das betreute Wohnen zurückgewiesen.” (Richtigstellung)

 

Wie falsche Protokolle der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) einen sozialen Verein vernichten sollten (3)

“Die Bewohner erhielten lediglich Quittungen für die vom Konto abgeholten Mieten entsp. der vertraglichen Vereinbarung und die Kosten für die Wäscherei. Andere Belege erhielten sie nicht. Kosten für die Verpflegung die sie im Haus erhielten, erfolgte keine Abrechnung. Sofern die Bewohner eigenes Geld z.B. für Zigaretten oder Kosmetika brauchten, mussten sie Herrn Krüger darum bitten, ihnen diesen Betrag zur Verfügung zu stellen.An die Höhe der vereinbarten Miete kann er sich z.Z. nicht erinnern, da

er aber den Mietvertrag noch aufgehoben hat und die Quittungsbelege noch

vorhanden sein müssten, kann dies noch festgestellt werden.” (Richtigstellung)

 

Wie falsche Protokolle der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) einen sozialen Verein vernichten sollten (4)

“Die Bewohner mussten unentgeltlich in der hauseigenen Druckerei ebenso arbeiten, wie zumeist an Wochenenden Wohnungen entrümpeln oder entkernen. Die Arbeiten wurden auch in Berlin ausgeführt, für die ihnen eine äußerst schlechte Unterkunft zur Verfügung gestellt wurde.Herr Räbiger verließ 1997 unter anderen auch aus dem Grund das betreute Wohnen dieses Projektes, da er sich sehr ausgenutzt vorkam. Er stellte neben seinem monatlichen Einkommen auch seine Arbeitskraft unentgelt- lich zur Verfügung und erhielt im Grunde nach, außer dass er sich in einer Gemeinschaft mit Leidensgenossen aufhalten konnte und Sozialtherapeutische Ansätze gab es überhaupt keine.“ (Richtigstellung)

Wie falsche Protokolle der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) einen sozialen Verein vernichten sollten (5)

“Herr Räbiger zog anschließend in eine eigene Wohnung in der Sophienstr.30 und hält sich nunmehr unter der Eingangs genannten Anschrift in Alt-Zeschdorf

auf.Im Bedarfsfall kann Herr Räbiger noch vorhandene Unterlagen, wie Mietvertrag und Quittungsbelege vorlegen. Auch könnte er noch andere ehemalige Bewohner

benennen, denen es in gleicher Weise ergangen ist. Von den jetzigen Bewohnern des Hauses in Hohenwalde kennt er persönlich noch

Herrn Lommatzsch, Bernd (sein Zimmergenosse in den 3 Jahren – ist Epileptiker),

Herr Leßlauer, Udo (ehem. Koch), Herrn Müller Karl-Heinz und Herrn Stähr, Uwe.

Abschließend informiert Herr Räbiger, dass 1998/99 eine Gruppe ehemaliger

Bewohner sich Rechtsbeistand bei einem Anwalt gesucht hatten, um Herrn Krüger zu verpflichten, den Verbleib des Geldes auf den jeweiligen Konten offen zu legen

und den Betroffenen zu erstatten.

Der Anwalt – Name nicht bekannt – hatte das Verfahren mangels Beweises nicht

eröffnet.

Auch eine Kontrolle die 1996, die nach Ansicht von Herrn Räbiger durch die Stadt

durchgeführt wurde, führte zu keiner Offenlegung der Missstände, da Herr Krüger

alle Buchungsdisketten verschwinden lassen konnte.” (Richtigstellung)

 

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